Ordnungswidrigkeit

Sollten Sie einen Bußgeldbescheid bekommen haben, sollten Sie sich überlegen, ob Sie gleich bezahlen wollen, oder aber die Angelegenheit zunächst prüfen zu lassen.

 

Nach einem Verkehrsunfall

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Oftmals wird gegen Sie nach einem Verkehrsunfall ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das bedeutet, wenn eine andere Person bei dem Unfall verletzt worden ist, ermittelt zunächst die Staatsanwaltschaft gegen Sie. Der Vorwurf lautet in der Regel auf fahrlässige Körperverletzung. Sie sollten sich nicht darauf verlassen, dass ein solches Verfahren eingestellt wird. Gerade ein Rechtsanwalt, der, im Gegensatz zu Ihnen, die Ermittlungsakten einsehen kann, kann dann eine Einlassung für Sie abgeben. Die dabei anfallenden Kosten trägt in der Regel ein, wenn vorhandene, Rechtsschutzversicherung.

Auch wenn nur die Ordnungsbehörde gegen Sie ermittelt, kann es hilfreich sein, sich anwaltlich vertreten zu lassen.

 

Verjährung

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Auch die Behörden haben sich an Verjährungsfristen zu halten. Es ist allerdings für den Betroffenen im Einzelfall nicht einfach zu beurteilen, ob die Fristen auch eingehalten worden sind. Sollten Sie Zweifel haben, sollten Sie sich beraten lassen.

 

Geschwindigkeitsübertretung

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Schnell ist es geschehen, dass Sie geblitzt worden sind. Wenn Sie nicht sofort vor Ort oder im schriftlichen Anhörungsverfahren ein Verwarnungsgeld bezahlen, was in der Regel nur möglich ist, wenn weder Punkte noch eine Buße über EUR 40,00 zu erwarten sind, bedeutet es, dass gegen Sie ein Bußgeldbescheid erlassen worden ist. Gerade im Bereich der Geschwindigkeitsübertretung gibt es jedoch ggf. einige Möglichkeiten gegen den Bescheid vorzugehen. Da nur ein Anwalt die Ermittlungsakte einsehen kann, sollen Sie sich beraten lassen.

 

Punkte

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Der Gesetzgeber hat die Geschwindigkeitsübertretungen, bei denen eine solche zu Punkten in Flensburg führt, erheblich verschärft. Schnell ist es geschehen, dass neben der Geldbuße auch Punkte drohen. Gerade wenn das Punktekonto schon Einträge aufweist, sollten Sie sich beraten lassen, welche Möglichkeiten es gibt, den Eintrag ggf. zu verhindern.

 

Fahrverbot

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Sollte Ihnen neben einer Geldbuße und Punkte auch noch ein Farverbot drohen, kann es schnell auch wirtschaftlich bedrohlich werden. Es gibt allerdings einige Möglichkeiten ein drohendes Fahrverbot abzuwenden. Sollten sich in der Ermittlungsakte keine Fehler finden lassen, besteht zumindest die Möglichkeit in einem Verfahren vor dem Bußgeldrichter ein Fahrverbot durch eine höhere Geldbuße zu verhindern, Dazu sollten Sie sich beraten und ggf. verteten lassen.

 

Vertretung vor Gericht

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Wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben, nach dem Sie ein Fahrverbot oder eine Punkte erhalten haben, und Sie beruflich auf den Führerschein angewiesen sind, oder Ihr Punktkonto in Flensburg bereits gefüllt ist, kann ein von Ihnen beauftragter Rechtsanwalt bereits im Ermittlungsverfahren versuchen auf das Maß der Bestrafung Einfluss zu nehmen. Sollte dieses keinen Erfolg haben, besteht immer die Möglichkeit, gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen und die Sache vor dem Amtsrichter zu verhandeln. Hier kann es durchaus vorkommen, dass von den Regelsätzen abgewichen wird oder aber ein Fahrverbot durch Zahlung einer erhöhten Geldbuße nicht ausgesprochen wird. Lassen Sie sich dazu von einem Rechtsanwalt beraten und vertreten. Die Kosten übernimmt in der Regel die, wenn vorhanden, Rechtsschutzversicherung.

 

 
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